EU-Taxonomie

Die Hauptfunktion des EU-Taxonomiemoduls ist die Klassifizierung und Bewertung von Wirtschaftstätigkeiten.

EU-Taxonomiemodul Grundlegende Übersicht für die Produktsicherheiten

Modul-Übersicht:

1. Was ist die Hauptfunktion des Moduls?

Die Hauptfunktion des EU-Taxonomiemoduls besteht darin, wirtschaftliche Aktivitäten zu klassifizieren und zu bewerten, um festzustellen, ob sie mit den Umweltzielen der EU-Taxonomieverordnung übereinstimmen, und so die Einhaltung der Vorschriften, die Transparenz und die Bereitschaft zur Berichterstattung für Unternehmen und Investoren sicherzustellen.

Das Modul ist darauf ausgelegt:

  • Automatisieren Sie die Datenerfassung und -verarbeitung: Es automatisiert die Erfassung, Klassifizierung und Verarbeitung von Nachhaltigkeitsdaten (Revenue, CapEx, OpEx), um sie mit den technischen Screening-Kriterien der EU-Taxonomie in Einklang zu bringen.
  • Aktivieren Sie die Analyse der Förderungswürdigkeit und der Angleichung: Das Modul schätzt und validiert die Förderfähigkeit und Ausrichtung von Wirtschaftstätigkeiten und liefert eine klare Bewertung des Beitrags eines Unternehmens zu Umweltzielen wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität.
  • Erleichterung der Compliance-Berichterstattung: Es unterstützt die Einhaltung von Vorschriften wie CSRD und SFDR und bietet Vorlagen und prüfungsfertige Ergebnisse, die für die Offenlegung von Finanzdaten und die Transparenz gegenüber Interessengruppen formatiert sind.
  • Benutzer durch die Kriterien der Taxonomie führen: Das Modul unterstützt die Benutzer bei der Erkundung delegierter Rechtsakte, sektoraler Kriterien und DNSH-Anforderungen (Do No Significant Harm) und gewährleistet eine genaue Identifizierung und Klassifizierung von Aktivitäten.
  • Unterstützung branchenspezifischer Bedürfnisse: Es bietet maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Branchen, mit denen sowohl Großunternehmen als auch KMU die EU-Nachhaltigkeitsanforderungen wirksam erfüllen können.

Zusätzlich zu den Möglichkeiten der Einhaltung von Vorschriften und der Berichterstattung ist die EU-Taxonomie nun auch ein Voraussetzung für den Zugang zu vielen grünen Finanzierungsmöglichkeiten, die von der EU bereitgestellt werdenwie z. B. grüne Anleihen, Darlehen und Investmentfonds. Dies macht das Modul zu einem wichtigen Instrument für Unternehmen, die sich nachhaltige Finanzierungen sichern und ihr Umweltengagement in der sich wandelnden Marktlandschaft unter Beweis stellen wollen.

2. Wie lässt es sich mit den anderen Modulen der Sustain Suite integrieren?

Das EU-Taxonomie-Modul ist mit den anderen Modulen der Sustain Suite integriert, um einen einheitlichen und optimierten Ansatz für die Einhaltung von Nachhaltigkeitsvorschriften und die Berichterstattung zu gewährleisten. Diese Integration stellt sicher, dass alle rechtlichen Rahmenbedingungen und Offenlegungsanforderungen umfassend und effizient erfüllt werden:

  1. Integration in die Finanzberichterstattung:


Das Modul ergänzt die Finanzberichterstattung durch die Übersetzung von Nachhaltigkeitskennzahlen in finanzielle Begriffe. So verbindet es beispielsweise an der Taxonomie ausgerichtete KPIs (Umsatz-, Investitions- und Betriebskostenanteile) mit Finanzberichten und unterstützt so eine integrierte Berichterstattung, bei der die ESG-Leistung mit finanziellen Risiken und Chancen verknüpft wird. Durch diese Integration wird sichergestellt, dass die Angaben gemäß der EU-Taxonomie in den Jahresberichten und Finanzberichten transparent wiedergegeben werden, so dass die Stakeholder sowohl die finanzielle als auch die ökologische Leistung Seite an Seite bewerten können.

  1. Integration mit CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive):


Die CSRD verlangt von Unternehmen die Offenlegung detaillierter Nachhaltigkeitsinformationen, einschließlich ihrer Ausrichtung an der EU-Taxonomie. Das EU-Taxonomie-Modul unterstützt diese Anforderungen direkt, indem es die erforderlichen Daten für Artikel 8 und 19a der CSRD bereitstellt. Es stellt sicher, dass dieselben Datenpunkte - Ausrichtung der Taxonomie, Wesentlichkeitsbewertungen und Nachhaltigkeitskennzahlen - automatisch mit den CSRD-Offenlegungsvorlagen abgeglichen werden, was den Berichterstattungsprozess rationalisiert und die vollständige Einhaltung der verbindlichen Offenlegungspflichten der Richtlinie gewährleistet.

  1. Integration mit DMA (Double Materiality Assessment):


Das Modul nutzt die Erkenntnisse aus der doppelten Wesentlichkeitsprüfung, um die Taxonomie-Berichterstattung zu priorisieren und zu kontextualisieren. Da sich die EU-Taxonomie auf ökologische Ziele konzentriert, stellt das DMA sicher, dass identifizierte wesentliche Risiken und Chancen - insbesondere solche mit ökologischen und sozialen Auswirkungen - in der Taxonomie-Berichterstattung vollständig berücksichtigt werden. Diese Angleichung stellt sicher, dass Unternehmen nicht nur über ihre Nachhaltigkeitsauswirkungen berichten, sondern auch darüber, wie sich Nachhaltigkeitsaspekte auf ihr Geschäft auswirken - eine Kernanforderung sowohl der CSRD als auch des EU-Taxonomierahmens.

  1. Integration mit VSME (Voluntary SME Sustainability Reporting):


Für KMU, die freiwillig eine an der EU-Taxonomie ausgerichtete Berichterstattung einführen, vereinfacht das Modul die Einhaltung der Vorschriften, indem es sich auf die wichtigsten KPIs konzentriert, die für kleinere Unternehmen relevant sind. Es stellt sicher, dass die Angaben von KMU den vereinfachten Berichtsanforderungen entsprechen, die sich an freiwilligen Nachhaltigkeitsrahmen orientieren, aber dennoch auf die Kernprinzipien der EU-Taxonomie verweisen. Dies hilft den KMU, sich auf potenzielle künftige regulatorische Anforderungen vorzubereiten und die Erwartungen der Investoren an die Transparenz zu erfüllen.

3. Welches Problem löst es für die Endnutzer?

Das EU-Taxonomiemodul löst mehrere kritische Probleme für Endbenutzer, indem es die wachsende Komplexität der Nachhaltigkeitskonformität, der Berichterstattungsanforderungen und der Transparenzanforderungen in der sich entwickelnden regulatorischen Landschaft der EU berücksichtigt. Hier ist, wie es hilft:

  1. Vereinfacht die Einhaltung komplexer gesetzlicher Vorschriften:


Der EU-Nachhaltigkeitsrahmen - insbesondere die EU-Taxonomie, die CSRD (Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen) und die SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) - verlangt von Unternehmen die Einhaltung strenger, detaillierter und wissenschaftlich fundierter Berichtspflichten. Für viele Unternehmen, insbesondere für diejenigen, die diese Anforderungen zum ersten Mal erfüllen, kann das Verständnis der technischen Screening-Kriterien (z. B. Klimaschutz, DNSH-Do No Significant Harm) und die Sicherstellung der vollständigen Einhaltung der Anforderungen überwältigend sein. Das EU-Taxonomiemodul verringert diese Komplexität, indem es die Benutzer Schritt für Schritt durch den Klassifizierungs- und Offenlegungsprozess führt und so sicherstellt, dass sie die neuesten Vorschriften genau und rechtzeitig einhalten.

  1. Reduziert das Risiko von Greenwashing:


Eines der Hauptziele der EU-Taxonomie ist es, Greenwashing zu verhindern, d. h. Unternehmen, die ihre Umweltleistungen übertreiben oder falsch darstellen. Das Modul erzwingt eine strenge Validierung der Aktivitäten anhand der Kriterien der EU-Taxonomie, um sicherzustellen, dass nur wirklich nachhaltige Aktivitäten als angepasst gemeldet werden. Dies stärkt die Transparenz und schützt die Unternehmen vor Reputations- und Rechtsrisiken im Zusammenhang mit irreführenden Nachhaltigkeitsangaben.

  1. Vereinfacht die Datenerfassung und Berichterstattung:


Für Unternehmen kann die Erfassung der erforderlichen Daten - insbesondere über mehrere Abteilungen oder Tochtergesellschaften hinweg - zeitaufwändig und fehleranfällig sein. Das Modul automatisiert einen Großteil der Datenerfassung, -klassifizierung und -berichterstattung und ermöglicht es den Anwendern, Key Performance Indicators (KPIs) wie Umsatz, CapEx und OpEx zu berechnen und zu verfolgen, die auf die EU-Taxonomie abgestimmt sind. Außerdem wird die Ausgabe in Vorlagen standardisiert, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, wodurch der manuelle Aufwand erheblich reduziert wird.

  1. Brückenschlag zwischen Nachhaltigkeit und Finanzberichterstattung:


Das Modul ermöglicht es den Nutzern, ihre Nachhaltigkeitsleistung direkt mit den finanziellen Angaben zu verknüpfen. Investoren, Stakeholder und Aufsichtsbehörden fordern zunehmend eine integrierte Berichterstattung, die ESG-Kennzahlen mit Finanzergebnissen und Risiken verbindet. Das EU-Taxonomie-Modul stellt sicher, dass sich die Umweltausrichtung in den wichtigsten Finanzdokumenten widerspiegelt und ein klareres Bild der Umweltauswirkungen und Risiken eines Unternehmens vermittelt.

  1. Ermöglicht den Zugang zu nachhaltiger Finanzierung:


Ein großer Vorteil der Angleichung an die EU-Taxonomie ist der Zugang zum wachsenden Pool grüner Finanzierungsmöglichkeiten - einschließlich grüner Anleihen, nachhaltiger Darlehen und Investmentfonds -, die von EU-gestützten und privaten Finanzinstituten angeboten werden. Das Modul stellt sicher, dass Unternehmen ihre Eignung für solche Finanzierungen nachweisen können, indem sie validierte, an die Taxonomie angepasste Daten bereitstellen und so neue Finanzierungsquellen für nachhaltige Projekte und Wachstum erschließen.

  1. Gewährleistet eine rahmenübergreifende Ausrichtung:


Da die Nachhaltigkeitsvorschriften immer mehr miteinander verknüpft werden (z. B. stützt sich die CSRD bei der Offenlegung auf Daten aus der EU-Taxonomie), besteht für Unternehmen die Gefahr, dass sie doppelte Arbeit leisten oder wichtige Compliance-Aspekte übersehen. Das EU-Taxonomiemodul lässt sich nahtlos in andere Berichtsmodule (wie SFDR und CSRD) integrieren und stellt sicher, dass an die Taxonomie angepasste Daten automatisch in alle Compliance-Rahmenwerke fließen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern gewährleistet auch Konsistenz und Genauigkeit in allen Berichten.

  1. Verbessert die strategische Entscheidungsfindung:


Über die Einhaltung der Vorschriften hinaus liefert das Modul wertvolle Erkenntnisse darüber, welche Teile des Unternehmens bereits an Nachhaltigkeitsstandards ausgerichtet sind und wo Lücken bestehen. So können Unternehmen fundierte Entscheidungen über künftige Investitionen, Veräußerungen oder betriebliche Veränderungen treffen, die zur Verbesserung ihres Nachhaltigkeitsprofils und ihrer langfristigen Widerstandsfähigkeit erforderlich sind.

4. Gibt es bestimmte technische Funktionalitäten oder Prozesse, die hervorgehoben werden sollten?

Das EU-Taxonomiemodul ist mehr als nur ein Checklisten-Tool - es ist eine voll funktionsfähige Compliance-Engine, die Eignungsprüfungen automatisiert, eine strenge Validierung (DNSH, KPIs) gewährleistet, Daten zwischen verschiedenen Rahmenwerken (CSRD, SFDR) synchronisiert und die für transparente, zuverlässige Nachhaltigkeitsangaben erforderlichen Berichts-, Prüfungs- und Analysewerkzeuge bereitstellt. Diese Funktionen rationalisieren nicht nur die Berichterstattung, sondern verbessern auch die strategische Nachhaltigkeitsplanung.

  1. Taxonomie-Klassifizierungsmaschine:
    Das Herzstück des Moduls ist eine intelligente Klassifizierungsmaschine, die die Wirtschaftstätigkeiten eines Unternehmens dem EU-Taxonomierahmen zuordnet. Anhand von NACE-Codes und anderen sektorspezifischen Kennungen wird die Förderfähigkeit von Tätigkeiten ermittelt und beurteilt, ob sie einen substanzieller Beitrag zu Umweltzielen (z. B. Eindämmung des Klimawandels, Kreislaufwirtschaft, biologische Vielfalt).

  2. Bewertung der Unbedenklichkeit (Do No Significant Harm - DNSH):
    Einer der technisch anspruchsvollsten Aspekte der EU-Taxonomie besteht darin, sicherzustellen, dass Aktivitäten, die auf ein Umweltziel ausgerichtet sind, anderen keinen Schaden zufügen. Das Modul umfasst integrierte DNSH-Prüfungen für alle sechs Umweltziele, wobei wissenschaftlich fundierte Screening-Kriterien angewandt werden, um zu validieren, dass die Aktivitäten den vollständigen Konformitätsstandard erfüllen - und nicht nur eine teilweise Ausrichtung.

  3. KPI-Berechnung und Berichterstattung:
    Das Modul berechnet automatisch wichtige Leistungsindikatoren wie z. B.:

  • Umsatz (% der Einnahmen, an der Taxonomie ausgerichtet),
  • Investitionsausgaben (CapEx %),
  • Operative Ausgaben (OpEx %).

    Diese Kennzahlen sind für die aufsichtsrechtliche Offenlegung von zentraler Bedeutung und werden in standardisierten Berichtsvorlagen (z. B. für CSRD und SFDR) dargestellt, wodurch sich die Notwendigkeit manueller Berechnungen verringert und die Datenkonsistenz gewährleistet wird.

  1. Automatisiertes Cross-Framework Data Mapping:
    Das Modul stellt sicher, dass die für die Einhaltung der EU-Taxonomie erfassten Datenpunkte wiederverwendbar über mehrere Frameworks. So werden beispielsweise die Daten zur Umweltausrichtung automatisch den SFDR-Indikatoren für die wichtigsten negativen Auswirkungen (PAI) und den CSRD-Offenlegungsfeldern zugeordnet. Auf diese Weise wird Doppelarbeit vermieden und die Angleichung der Rechtsvorschriften gewährleistet.

  2. Dynamische Aktualisierungen der delegierten Rechtsakte und Kriterien:
    Die EU-Taxonomie ist ein "lebender Rahmen", der sich mit neuen delegierten Rechtsakten und technischen Prüfkriterien weiterentwickelt. Das Modul ist darauf ausgelegt seine Kriterienbibliothek dynamisch aktualisieren sobald die Europäische Kommission Änderungen veröffentlicht, so dass die Nutzer stets mit den aktuellsten Normen arbeiten können.

  3. Lückenanalyse und Integration der Wesentlichkeit:
    Das Modul lässt sich mit den Instrumenten der doppelten Wesentlichkeitsbewertung (Double Materiality Assessment, DMA) integrieren, um Lücken zwischen der aktuellen Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens und den Kriterien der EU-Taxonomie zu bewerten. Dies hilft den Nutzern bei der Identifizierung Verbesserungswürdige Bereiche und setzen Prioritäten für die künftige Anpassung.

  4. Validierung und Prüfpfad:
    Um die Anforderungen der Regulierungsbehörden für Audits zu erfüllen, enthält das Modul robuste Validierungsprotokolle und vollständige Prüfpfade. Jeder Schritt der Dateneingabe, Klassifizierungsentscheidung und Berichtserstellung wird protokolliert und ist nachvollziehbar, was sowohl interne als auch externe Prüfungen unterstützt.

  5. Multi-Entity & Konsolidierte Berichterstattung:
    Für Konzerne mit mehreren Tochtergesellschaften oder juristischen Personen unterstützt das Modul Bewertungen auf Unternehmensebene und konsolidierte Berichterstattung, die Unternehmen in die Lage versetzen, Taxonomiedaten für konzernweite Offenlegungen zusammenzufassen, eine wichtige Anforderung der CSRD und der Finanzvorschriften.

  6. Export von XBRL- und Regulierungsformaten:
    Das Modul bietet Exportmöglichkeiten in standardisierten gesetzlichen Formaten, einschließlich XBRL-Kennzeichnung-entscheidend für die Einreichung von Berichten bei EU-Regulierungsbehörden in Übereinstimmung mit den Anforderungen des European Single Electronic Format (ESEF).

  7. Visuelle Dashboards und Analysen:
    Zur Unterstützung der unternehmerischen Entscheidungsfindung bietet das Modul Echtzeit-Dashboards die den Status der Taxonomieanpassung in allen Geschäftsbereichen visualisieren, den Fortschritt im Laufe der Zeit verfolgen und Risikobereiche oder Bereiche, in denen die Vorschriften nicht eingehalten werden, hervorheben.

5. Wie wird das Modul im Tagesgeschäft eingesetzt?

Das EU-Taxonomiemodul spielt eine ständige Rolle bei den täglichen und regelmäßigen Aktivitäten der Nachhaltigkeits-, Finanz- und Compliance-Teams und hilft ihnen, die kontinuierliche Einhaltung von Vorschriften und Transparenz zu gewährleisten. Hier sehen Sie, wie es typischerweise im Tagesgeschäft eingesetzt wird:

  1. Datenerhebung und Validierung:
    Die Teams nutzen das Modul regelmäßig, um Daten sammeln und aktualisieren aus verschiedenen Abteilungen (z. B. Betrieb, Finanzen, Nachhaltigkeit). Dazu gehören Informationen über wirtschaftliche Aktivitäten, Umweltauswirkungen, CapEx, OpEx und Umsatz im Zusammenhang mit taxonomiekonformen Aktivitäten. Das Modul validiert die Daten anhand der Kriterien der EU-Taxonomie, wie z. B. substanzieller Beitrag und DNSH (Do No Significant Harm)-Anforderungen, und gewährleistet so eine kontinuierliche Überprüfung der Einhaltung.

  2. Kontinuierliche Aktivitätsbewertung:
    Wenn sich die Geschäftsaktivitäten weiterentwickeln (z. B. neue Projekte, Investitionen), verwenden die Teams das Modul, um zu beurteilen, ob diese Tätigkeiten in Frage kommen nach dem EU-Taxonomierahmen. Dies unterstützt Echtzeit-Entscheidungsfindung darüber, ob geplante Investitionen mit den Nachhaltigkeitszielen und der Förderfähigkeit übereinstimmen.

  3. Überwachung der KPIs:
    Nachhaltigkeitsteams verfolgen auf die Taxonomie abgestimmte KPIs (Key Performance Indicators) täglich oder wöchentlich, um Trends und Fortschritte bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele zu überwachen. Das Modul bietet Dashboards, die Echtzeit-Kennzahlen anzeigen, wie z. B. den prozentualen Anteil von Umsatz, Investitions- und Betriebskosten, der mit Taxonomiekriterien übereinstimmt, die für die laufende Leistungsverfolgung entscheidend sind.

  4. Vorbereitung von Berichten und Offenlegungen:
    Auf zyklischer Basis (in der Regel vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich) wird das Modul verwendet, um Erstellung von Nachhaltigkeits- und Finanzberichten die eine Anpassung der Taxonomie beinhalten. Diese Berichte werden für Interessengruppen wie Aufsichtsbehörden, Investoren und Wirtschaftsprüfer erstellt. Dank der integrierten Vorlagen und XBRL-Tagging-Funktionen vereinfacht und vereinfacht das Modul automatisiert einen Großteil der Berichterstattungsarbeitund sorgt für Konsistenz und Auditfähigkeit.

  5. Unterstützung von Green Finance-Anwendungen:
    Wenn Unternehmen suchen grüne Finanzierung (z. B. grüne Anleihen, Darlehen oder nachhaltigkeitsbezogene Investitionen), Das Modul dient der Zusammenstellung und Validierung der erforderlichen taxonomiekonformen Daten zum Nachweis der Förderfähigkeit. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da viele von der EU unterstützte grüne Finanzierungsinstrumente nun den Nachweis der Taxonomie-Anpassung als Voraussetzung verlangen.

  6. Integration mit umfassenderen ESG- und Finanzoperationen:
    Im täglichen Einsatz wird das Modul mit anderen Modulen wie CSRD- und SFDR-Compliance-Tools, Finanzplanungssoftware und Risikomanagementsystemen synchronisiert, um eine funktionsübergreifende Abstimmung zu gewährleisten. So können Nachhaltigkeitsdaten in umfassendere finanzielle Risikobewertungen, die strategische Planung und die Kommunikation mit Investoren einfließen.

  7. Wesentlichkeits- und Risikoprüfungen:
    Das Modul arbeitet parallel zu den Prozessen der doppelten Materialitätsbewertung (DMA) und hilft den Teams, wesentliche Umweltrisiken und -chancen zu erkennen. Diese Erkenntnisse fließen sowohl in die strategische Entscheidungsfindung als auch in die Festlegung von Prioritäten für künftige Nachhaltigkeitsinitiativen ein.

  8. Interne Schulung und Sensibilisierung:
    Die Teams können auch die in das Modul integrierten Ressourcen (wie Schulungsmaterial oder geführte Arbeitsabläufe) nutzen, um die Mitarbeiter über die Anforderungen der EU-Taxonomie zu informieren und sicherzustellen, dass alle an der Dateneingabe oder -überprüfung Beteiligten die Kriterien und Prozesse verstehen.

Zielpublikum:

1. Wer ist der ideale Nutzer oder Kunde für das Modul?
  • Große Unternehmen, vor allem in den Bereichen Energie, Produktion und Infrastruktur, müssen über Nachhaltigkeitskennzahlen berichten.
  • Finanzmarktteilnehmer wie Vermögensverwalter, Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften, die die Umweltauswirkungen ihrer Investitionen offenlegen müssen.
  • KMU, die ihre Aktivitäten mit den EU-Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen wollen, um ihre Geschäftsmodelle zukunftssicher zu machen.
  • Gibt es besondere Herausforderungen, mit denen diese Zielgruppen konfrontiert sind und die dieses Modul angeht??

Das EU-Taxonomiemodul steht vor mehreren bedeutenden Herausforderungen, und das Modul ist speziell darauf ausgerichtet, diese effektiv zu bewältigen. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören:

  1. Navigieren durch komplexe regulatorische Anforderungen:
    Die EU-Taxonomie umfasst hochtechnische, wissenschaftlich fundierte Kriterien, die mehrere Umweltziele abdecken (z. B. Eindämmung des Klimawandels, Kreislaufwirtschaft, biologische Vielfalt). Viele Organisationen - vor allem diejenigen, die neu in diese Vorschriften einsteigen - haben Mühe, die wissen, wie sie ihre Tätigkeiten richtig einordnen und bewerten können. Die Website Modul bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, eine automatische Klassifizierung und integrierte Validierungswerkzeuge, die die Einhaltung von Vorschriften vereinfachen und Unklarheiten beseitigen.

  2. Mit den sich entwickelnden Vorschriften Schritt halten:
    Der EU-Nachhaltigkeitsrahmen entwickelt sich ständig weiter. Regelmäßig kommen neue delegierte Rechtsakte, technische Prüfkriterien und Offenlegungspflichten hinzu. Es ist eine große Herausforderung, auf dem Laufenden zu bleiben und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Die dynamischen Aktualisierungen des Moduls stellen sicher, dass die Nutzer immer mit den neuesten Vorschriften arbeiten und eine Nichteinhaltung aufgrund veralteter Kriterien vermieden wird.

  3. Datenfragmentierung und siloisierte Informationen:
    Das Sammeln und Konsolidieren von Daten aus verschiedenen Abteilungen - wie Betrieb, Nachhaltigkeit und Finanzen - kann unzusammenhängend und fehleranfällig sein. Benutzer haben oft Schwierigkeiten, Daten zu taxonomisch ausgerichteten Aktivitäten, Umsatz, CapEx und OpEx zu aggregieren. Das Modul zentralisiert die Datenerfassung, standardisiert die Eingaben und integriert die verschiedenen Compliance-Frameworks (CSRD, SFDR), wodurch Doppelarbeit vermieden und Fehler reduziert werden.

  4. Gefahr von Greenwashing:
    Die zunehmende Kontrolle durch die Behörden und die Öffentlichkeit hat Greenwashing zu einem kritischen Risiko gemacht. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Umweltaussagen glaubwürdig und überprüfbar sind und den EU-Taxonomiestandards vollständig entsprechen. Das Modul erzwingt strenge Validierungsprozesse (einschließlich DNSH-Prüfungen) und liefert klare Beweise und Prüfpfade, um sich gegen Greenwashing-Vorwürfe zu schützen.

  5. Ressourcenintensive Berichterstattung:
    Die manuelle Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten, die der EU-Taxonomie und verwandten Rahmenwerken (CSRD, SFDR) entsprechen, ist zeit- und ressourcenaufwändig. Das Modul automatisiert die Berichtserstellung, bietet vorgefertigte Vorlagen (einschließlich XBRL-Tagging) und rationalisiert die Arbeitsabläufe, wodurch viel Zeit und Ressourcen eingespart werden.

  6. Verknüpfung von Nachhaltigkeit und finanzieller Leistung:
    Eine zentrale Herausforderung für Finanzteams ist die Integration von Nachhaltigkeitsdaten in die Finanzberichterstattung, um einen ganzheitlichen Überblick über Leistung und Risiken zu erhalten. Das Modul überbrückt diese Lücke, indem es die KPIs der Taxonomie direkt den Finanzberichten zuordnet und so eine transparente und integrierte Berichterstattung ermöglicht, die sowohl Investoren als auch Regulierungsbehörden zufriedenstellt.

  7. Zugang zu grünen Finanzierungen:
    Organisationen bemühen sich zunehmend um grüne Kredite, Anleihen und Investitionen zur Finanzierung nachhaltiger Projekte. Allerdings, Der Nachweis der Förderungswürdigkeit für grüne Finanzierungen erfordert eine strenge Anpassung der Taxonomie. Das Modul bereitet die erforderlichen Compliance-Daten und Offenlegungen vor und erleichtert so die Qualifizierung und Sicherung nachhaltiger Finanzierungen.

  8. Audit-Readiness und Rückverfolgbarkeit:
    Eine weitere Hürde ist die Einhaltung von Prüfungsstandards und die zuverlässige Aufzeichnung aller Compliance-Aktivitäten. Das Modul bietet vollständige Prüfpfade, Entscheidungsprotokolle und Dokumentenverfolgung, sicherzustellen, dass die Unternehmen jederzeit auf interne und externe Prüfungen vorbereitet sind.

Vorteile und Nutzenversprechen:

1. Was sind die wichtigsten Vorteile des Moduls für die Endnutzer?

Das EU-Taxonomiemodul bietet den Endnutzern zahlreiche Vorteile, indem es die Compliance-Prozesse rationalisiert, die Transparenz erhöht und ein nachhaltiges Geschäftswachstum unterstützt. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  1. Vereinfachte Einhaltung von EU-Vorschriften:
    Das Modul automatisiert und führt die Benutzer durch die komplexen Anforderungen der EU-Taxonomie, der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und der SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation). Dadurch werden der Zeitaufwand, die Mühe und das Fachwissen, die für die vollständige Einhaltung der Vorschriften erforderlich sind, drastisch reduziert.

  2. Verbesserte Transparenz und Glaubwürdigkeit:
    Durch die strikte Ausrichtung an den wissenschaftlich fundierten Kriterien der EU und die Bereitstellung prüfungsfähiger Unterlagen schafft das Modul Vertrauen bei Investoren, Regulierungsbehörden und Interessengruppen. Es stellt sicher, dass Nachhaltigkeitsangaben glaubwürdig und überprüfbar sind, und mindert das Risiko von Greenwashing.

  3. Zeit- und Ressourceneffizienz:
    Das Modul rationalisiert die Prozesse der Datenerfassung, -bewertung und -berichterstattung, so dass die Teams ihre Ressourcen auf strategische Nachhaltigkeitsinitiativen statt auf manuelle Compliance-Aufgaben konzentrieren können. Automatisierte Berichte und KPI-Berechnungen sparen viel Verwaltungszeit.

  4. Echtzeit-Überwachung und Leistungsverfolgung:
    Die Benutzer profitieren von Dashboards und Analysen, die in Echtzeit Einblicke in die Metriken zur Anpassung der Taxonomie (z. B. Umsatz, CapEx, OpEx-Prozentsätze) bieten. Auf diese Weise können die Teams den Fortschritt verfolgen, die Leistung vergleichen und Bereiche, die Aufmerksamkeit erfordern, schnell identifizieren.

  5. Verbesserter Zugang zu grünen Finanzierungen:
    Die Angleichung an die EU-Taxonomie ist jetzt eine Voraussetzung für viele grüne Finanzierungsmöglichkeiten (z. B. grüne Anleihen, Darlehen und Investmentfonds). Das Modul stattet Unternehmen mit der notwendigen Dokumentation und Validierung aus, um nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen und umweltorientierte Investoren anzuziehen.

  6. Rahmenwerksübergreifende Integration:
    Das Modul lässt sich nahtlos mit anderen Compliance-Rahmenwerken (CSRD, SFDR und Wesentlichkeitsprüfungen) verbinden, wodurch sichergestellt wird, dass die Nachhaltigkeitsdaten konsistent über alle Berichtspflichten hinweg fließen, was Doppelarbeit reduziert und die Kohärenz der Berichterstattung verbessert.

  7. Risikominderung:
    Mit integrierten DNSH-Prüfungen (Do No Significant Harm) und Abgleichsvalidierungen unterstützt das Modul Unternehmen bei der Identifizierung und Minderung von Risiken für die Einhaltung von Umweltvorschriften und trägt so zu langfristiger Nachhaltigkeit und zur Sicherheit vor Vorschriften bei.

  8. Strategische Entscheidungshilfe:
    Die mit dem Modul gewonnenen Erkenntnisse helfen Unternehmen zu erkennen, welche Geschäftsaktivitäten mit der EU-Taxonomie übereinstimmen, teilweise übereinstimmen oder nicht übereinstimmen. So kann die Unternehmensführung fundierte Entscheidungen über Investitionen, Veräußerungen und betriebliche Veränderungen treffen, um die Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern.

  9. Audit-Readiness und Dokumentation:
    Das Modul verwaltet umfassende Prüfpfade und Dokumentationen, so dass die Einhaltung der Vorschriften bei internen oder externen Prüfungen leicht nachgewiesen werden kann. Dies verringert das Risiko von Strafen oder Rufschädigung.

  10. Zukunftssicherer Umgang mit sich ändernden Vorschriften:
    Mit automatischen Aktualisierungen zur Berücksichtigung neuer delegierter Rechtsakte und Kriterien stellt das Modul sicher, dass die Benutzer den Änderungen der Rechtsvorschriften voraus sind und die langfristige Einhaltung der Vorschriften gewährleisten, wenn sich der EU-Rahmen für Nachhaltigkeit weiterentwickelt.

2. Wodurch unterscheidet sich dieses Modul von ähnlichen Lösungen auf dem Markt?

Das EU-Taxonomiemodul zeichnet sich dadurch aus, dass es sich nahtlos in andere Schlüsselmodule der Sustain Suite integrieren lässt, darunter

  • CSRD-Modul: Automatische Synchronisierung von Taxonomie-Konformitätsdaten mit CSRD-Meldevorlagen, die die Anforderungen von Artikel 8 und 19a für optimierte Offenlegungen abdecken.
  • Doppelte Wesentlichkeitsbewertung (DMA): Bringt die Taxonomie-Berichterstattung mit den Ergebnissen der Wesentlichkeit in Einklang und hilft den Nutzern, sich auf die wichtigsten ökologischen und sozialen Themen zu konzentrieren.
  • Tools für die Finanzberichterstattung: Verknüpft an der Taxonomie orientierte KPIs (Umsatz, CapEx, OpEx) direkt mit den Jahresabschlüssen und ermöglicht so integrierte ESG-Finanzinformationen.
  • VSME (Voluntary SME Reporting): Vereinfacht die Berichterstattung für KMU mit maßgeschneiderten Vorlagen und geführten Arbeitsabläufen, um freiwillige oder zukünftige Compliance-Anforderungen zu erfüllen.

Andere wichtige Vorteile:

  • Integration der Risikobewertung: Das Modul hilft bei der Identifizierung potenzieller Compliance-Risiken, indem es Taxonomiedaten mit Umweltrisikofaktoren abgleicht und so ein proaktives Management gewährleistet.
  • Lückenanalyse: Bietet detaillierte Einblicke in Bereiche, in denen die Aktivitäten des Unternehmens noch nicht mit der EU-Taxonomie übereinstimmen, und ermöglicht so Aktionspläne zur Verbesserung der Übereinstimmung im Laufe der Zeit.
  • Dynamische Aktualisierungen: Neue delegierte Rechtsakte und Änderungen der Rechtsvorschriften werden automatisch übernommen, so dass die Benutzer immer auf dem neuesten Stand sind und die Vorschriften einhalten.
  • Prüfungsreife Dokumentation: Führt einen vollständigen Prüfpfad für alle Dateneingaben, Bewertungen und Berichterstellungen zur einfachen Validierung bei Prüfungen.

3. Welches ist das wichtigste Nutzenversprechen, das hervorgehoben werden sollte?

Das Hauptversprechen des EU-Taxonomie-Moduls besteht darin, dass es eine integrierte Komplettlösung bietet, die nicht nur die vollständige Einhaltung komplexer EU-Nachhaltigkeitsvorschriften (wie der EU-Taxonomie und der CSRD) gewährleistet, sondern Organisationen auch in die Lage versetzt, ihre Nachhaltigkeitsleistung strategisch zu verbessern.

Es bietet:

  • Nahtlose Anpassung der Berichterstattung und Offenlegung, wodurch Zeit, Kosten und Komplexität reduziert werden.
  • Verwertbare Erkenntnisse durch Risikobewertung und Lückenanalyse, die Unternehmen helfen, Schwachstellen zu erkennen und die Anpassung der Taxonomie im Laufe der Zeit zu verbessern.
  • Echtzeit-Überwachung und Audit-Bereitschaft zur Gewährleistung von Transparenz, Glaubwürdigkeit und Widerstandsfähigkeit in einem sich schnell entwickelnden regulatorischen Umfeld.
  • Ein zukunftssicheres System mit dynamischen Aktualisierungen, die dafür sorgen, dass die Nutzer mit den sich ändernden EU-Vorschriften Schritt halten können.

Im Grunde genommen: Das Modul verwandelt die Einhaltung von Nachhaltigkeitsvorschriften von einer Belastung in einen strategischen Vorteil, der es den Unternehmen ermöglicht, ihren gesetzlichen Verpflichtungen sicher nachzukommen und sich gleichzeitig für ein nachhaltiges Wachstum und den Zugang zu grüner Finanzierung zu positionieren.